WoO 147 Ruf vom Berge (Grido dalla montagna): Wenn ich ein Voglein wär (Se fossi un uccellino) per voce e pianoforte

Etwas lebhaft

WoO 147 -Ruf vom Berge (Grido dalla montagna): Wenn ich ein Voglein wàr (Se fossi un uccellino) per voce e pianoforte, 13 dicembre 1816, pubblicato la prima volta come appendice musicale all’edizione originale dei poemi di Treitschke, Vienna, Wallishauser, giugno 1817. GA. n. 242 (serie 23/28) – Boett. XII/2 – B. 249 -KH. (WoO)147 – L. IV, p. 349/e – N. p. 184 – T. 211.

Il manoscritto originale è sconosciuto. Al testo (sei strofe di Treitschke) corrisponde una elementare melodia di poche battute. Il pezzetto sarebbe stato improvvisato da Beethoven durante una gita in campagna nei dintorni di Vienna insieme con le sorelle Fanny e Nanni Giannatasio Del Rio. Le due battute iniziali riprendono lo spunto tematico della canzone irlandese di cui al n. 612. (Midi creato da Pierre-Jean Chenevez)

Wenn ich ein Vöglein wär’
Und auch zwei Flüglein hätt’,
Flög ich zu dir!
Weils aber nicht kann sein,
Bleib ich allhier.

Wenn ich ein Sternlein wär’
Und auch viel Strahlen hätt’,
Strahlt’ ich dich an.
Und du säh’st freundlich auf,
Grüßtest hinan.

Wenn ich ein Bächlein wär’
Und auch viel Wellen hätt’,
Rauscht’ ich durch’s Grün.
Nahte dem kleinen Fuß,
Küßte wohl ihn.

Würd’ ich zur Abendluft,
Nähm’ ich mir Blütenduft,
Hauchte dir zu.
Weilend auf Brust und Mund,
Fänd’ ich dort Ruh’.

Geht doch kein’ Stund der Nacht,
Ohn’ daß mein Herz erwacht
Und an dich denkt.
Wie du mir tausendmal
Dein Herz geschenkt.

Wohl dringen Bach und Stern,
Lüftlein und Vöglein fern,
Kommen zu dir.
Ich nur bin festgebannt,

Weine allhier