WoO 146 Sehnsucht (Nostalgia) : Die stille Nacht umdunkelt (La silenziosa notte avvolge di oscurità) per voce e pianoforte

Mit Empfindung, aber nicht zu langsam

WoO 146 – Sehnsucht (Nostalgia) : Die stille Nacht umdunkelt (La silenziosa notte avvolge di oscurità) per voce e pianoforte, fine 1815 – principio 1816, pubblicata a Vienna, Artaria, giugno 1816. GA. n. 239 (serie 23/25) – Boett. X/6 – B. 246 – KH. (WoO)146 – L. IV, p. 346/a, 1 – N. p. 182 – T. 194.

Il manoscritto originale trovasi nella Deutsche Staatsbibliothek di Berlino. Abbozzi nel quaderno Miller della raccolta Koch riportati ampiamente dal Nottebohm. Il testo è di Reissig. Tre gruppi di due strofe ciascuno, sulla stessa dolce, armoniosa melodia. (Midi creato da Pierre-Jean Chenevez)

Die stille Nacht umdunkelt
Erquickend Tal und Höh’,
Der Stern der Liebe funkelt
Sanft wallend in [dem]See.

Verstummt sind in den Zweigen
Die Sänger der Natur;
Geheimnisvolles Schweigen
Ruht auf der Blumenflur.

Ach, mir nur schließt kein Schlummer
Die müden Augen zu:
Komm, lindre meinen Kummer,
Du stiller Gott der Ruh!

Sanft trockne mir die Tränen
Gib [süßer Freude]Raum,
Komm, täusche hold mein Sehnen
Mit einem [Wonnetraum]!

O zaubre meinen Blicken
Die Holde, die mich flieht,
Laß mich ans Herz sie drücken,
Daß edle Lieb’ entglüht!

Du Holde, die ich meine,
Wie sehn’ ich mich nach dir;
Erscheine, ach, erscheine
Und läche Hoffnung mir