Opus 100 Merkenstein, Lied per due voci e pianoforte

Mäßig, jedoch nicht schleppend

Opus 100 – Merkenstein, per due voci e pianoforte, Opus 100, seconda redazione della canzone di cui al numero 587, primavera 1815, pubblicata a Vienna, Steiner, settembre 1816. G.A. Numero 226 (serie 23/12) – Boett. X/3 – Bruers 100 – KH. 100 – L. III, pagina 301 – Nottebohm 100 – Thayer 193.

Il manoscritto originale è sconosciuto. Abbozzi comunicati da Nottebohm, II, pagine 308, 309, 316. Un armonioso duetto, nella sua estrema semplicità quasi di ritornello popolare, ripetuto con la stessa musica per sei strofe.

Merkenstein! Merkenstein!
Wo ich wandle, denk’ ich dein.
Wenn Aurora Felsen rötet,
Hell im Busch die Amsel flötet,
Weidend Herden sich zerstreun,
Denk’ ich dein, Merkenstein!

Merkenstein! Merkenstein!
Dich erhellt mir Hesper’s Schein,
Duftend rings von Florens Kränzen
Seh’ ich die Gemächer glänzen,
Traulich blickt der Mond hinein.
Merkenstein! Merkenstein!

Merkenstein! Merkenstein!
Weckend soll der Morgen sein,
Laß uns dort von Ritterhöhen
Nach der Vorzeit Bildern spähen:
Sie, so groß und wir _ so klein!
Merkenstein! Merkenstein!

Merkenstein! Merkenstein!
Bei der schwülen Mittagspein
Sehn’ ich mich nach deinen Gängen,
Deinen Grotten, Felsenhängen,
Deiner Kühlung mich zu freun.
Merkenstein! Merkenstein!

Merkenstein! Merkenstein!
Dir nur hüllt die Nacht mich ein.
Ewig möcht’ ich wonnig träumen
Unter deinen Schwesterbäumen,
Deinen Frieden mir verleihn!
Merkenstein! Merkenstein!

Merkenstein! Merkenstein!
Höchster Anmut Lust-Verein.
Ewig jung ist in Ruinen
Mir Natur in dir erschienen;
Ihr, nur ihr mich stets zu weihn,
Denk’ ich dein, Merkenstein!